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Inlays = laborgefertigte Einlagefüllungen aus Keramik oder Gold
Ein Inlay ist ein Teilstück eines Zahnes, ein so genanntes Werkstück, das vom Zahntechniker hergestellt wurde. Es kommt nur im Seitenzahnbereich zur Anwendung und zwar immer dann, wenn der Defekt für eine direkte Kompositfüllung (Kunststofffüllung) zu gross ist. Überragende Ästhetik und eine lange Lebensdauer sind weitere Vorteile von Keramik-Inlays.
Sind die Defekte größer bzw. sind die Belastungsverhältnisse im Seitenzahnbereich so, dass eine längere Stabilität der Füllung nicht gewährleistet ist, können sog. Inlays angefertigt werden. Diese werden in zwei Sitzungen hergestellt. Zuerst wird die präparierte Kavität mittels eines Abdruckes auf ein Modell übertragen und der Zahn wird mit einem Provisorium versorgt. Im Zahntechnische Labor wird das Inlay in 8-10 Tagen aus Vollkeramik -gefräst oder gepresst- oder in Gold angefertigt. In einer 2.Sitzung wird das Inlay eingeklebt, bzw. zementiert.
Inlays sind aus zahnmedizinischer Sicht die beste und am längsten haltbare Lösung, sie sind der beste Amalgamersatz. Die meisten Zahnärzte haben selbst Inlays im Mund.
Die Dauer der Herstellung und die Kosten der Herstellung sind entsprechend höher.
Bei sehr anspruchsvollen Patienten ist das Keramik-Inlay die erste Wahl. Die Werkstücke können vom Zahntechniker individuell bemalt und so optimal an ihre Umgebung angepasst werden. Ein Keramik-Inlay ist wesentlich dauerhafter als eine Kompositfüllung, aber leider auch wesentlich teurer.
Inlays werden adhäsiv (geklebt) eingesetzt. Als Befestigungzement kommt dabei meist ein dualhärtender (licht- und chemischhärtend) Komposit-Zement zur Anwendung.
Sie wird angewendet, wenn ein Zahndefekt so groß ist, dass er mit einer Füllung oder einem Inlay nicht mehr versorgt werden kann.
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Bei der Vollkeramikkrone wird auf ein verstärkendes Metallgerüst verzichtet. Dies hat massive ästhetische Vorteile, da das einfallende Licht nicht mehr am Metallgerüst gebrochen wird. Die keramische Krone erscheint transluzent und wirkt somit viel lebendiger. Vollkeramikkronen kommen zum Teil auch als Teilkronen in Form von Onlays zur Anwendung.
Vollkeramikkronen sind vom Laien und oft auch von Zahnärzten nicht vom natürlichen Zahn zu unterscheiden. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das Fehlen eines Metallgerüstes.
Eine Vollkeramikkrone wirkt im direkten Vergleich zu einer Verblend-Metall-Keramik Krone viel lebendiger. Der Zahntechniker muss kein Metall mit Opaker (Weisser Abdecklack) abdecken und die Zahnfarbe komplett neu aufbauen, sondern kann mit der Farbe des darunter liegenden beschliffenen Zahnstumpfes spielen.
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Zahnlücken können mit einer Brücke geschlossen werden. Dabei werden die Zähne welche direkt neben der Lücke liegen, beschliffen und dienen als Pfeiler. Die Brücke besteht aus Brückenanker und Zwischenglied. Die Brückenanker werden an den Pfeilerzähnen befestigt. Das Zwischenglied verschliesst die Zahnlücke und ist auf dem Zahnfleisch abgestützt. Brücken sind im Gegensatz zu Prothesen nicht abnehmbar, sondern fest zementiert. Brücken können sowohl ein Metall- als auch ein Keramikgerüst besitzen welches mit Keramik verblendet wird. Der Vorteil einer Vollkeramikbrücke ist, das diese metallfrei ist. Das Gerüst besteht dabei meist aus Zirkonoxid.
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Unter einer Totalprothese versteht man den Ersatz sämtlicher natürlicher Zähne durch künstliche. Totalprothesen kommen folglich beim zahnlosen Kiefer zum Einsatz und dienen der Wiederherstellung der Kaufähigkeit und der Ästhetik. Im Volksmund wird die Total-Prothese auch Gebiss genannt. Die Funktion der verloren gegangenen natürlichen Zähne werden durch künstliche Zähne übernommen.
Die Prothesenbasis liegt direkt der Kieferschleimhaut auf. Der Halt wird durch ein Vakuum sichergestellt, welches durch den Speichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut entsteht. Je grösser die Haftfläche, je ausgeprägter die Kieferkammverhältnisse (ehemaliges Zahnbett) und je optimaler die Speichelqualität, desto ausgeprägter ist dieses Vakuum. Sehr wichtig für diesen positiven Saugeffekt ist eine korrekte Gestaltung des Prothesenrandes. Ansonsten entweicht der Unterdruck und es stellt sich kein Vakuum ein. Die Folge ist ein ungenügender Prothesehalt. Bei ungünstigen Kieferkammverhältnissen kann selbst bei optimaler Gestaltung des Prothesenrandes kein genügender Saugeffekt erreicht werden. In solchen Situationen empfehlen wir, als Düsseldorfer Zahnärzte, das setzen vom 2 - 4 Implantaten an denen die Prothese fixiert wird. Eine Implantatlösung ist vor allem im Unterkiefer relativ häufig der Fall, da sich durch die Zunge und den beweglichen Mundboden kein Saugeffekt einstellen will.
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Unter einer Teilprothese versteht man einen abnehmbaren Zahnersatz im teilbezahnten Kiefer. Der Halt der Teilprothese wird durch eine mechanische Verankerung an der Restbezahnung sichergestellt.
Die Erfahrung zeigt, dass jeglicher abnehmbare Zahnersatz wird vom Patienten am Anfang immer als störender Fremdkörper wahrgenommen. Eine Gewöhnung findet meist erst nach einiger Zeit statt.
Bei der Modellgussprothese, häufig auch Klammerprothese genannt, erfolgt die Verankerung der Teilprothese mittels Klammern. Diese Technik ist relativ kostengünstig. Nachteilig ist, dass die Klammern sichtbar sind. Da sich an den Klammern Bakterienbeläge sammeln, müssen sie besonders gut gereinigt werden.
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Teleskopprothesen sind Doppelkronenprothesen.
Sie gewinnen ihren Halt durch Haftreibung der oberen, an der Prothese sitzenden Sekundärkrone (Matrize) gegenüber einer fest auf dem Zahn zementierten Primärkrone (Patrize). Es handelt sich hierbei um eine Teilprothese, bei der mit Hilfe eines Innen- und Außenkronensystems ein klammerfreier Halt erzielt wird.
Der große Vorteil der Teleskopprothese liegt in der exakten Passgenauigkeit, die den sicheren Halt gewährleistet, und in der einfachen Handhabung“, Eine Teleskopprothese kann beliebig viele Zähne im Kiefer ersetzen. Die Außenkronen sind in die eigentliche Prothese eingearbeitet. Wird sie eingesetzt, rutschen die Innen- und Außenkronen wie Puzzlesteine passgenau ineinander: Die Kronen gleiten übereinander wie die Glieder eines Teleskopstabs. Genau von diesem Befestigungsmechanismus hat die Teleskopprothese auch ihren Namen.
Darüber hinaus verbindet die Prothese selbst die überkronten Zähne miteinander und wirkt so wie eine stabilisierende Schiene. Da die Prothese herausnehmbar ist, können sowohl der Zahnersatz als auch die verbliebenen Zähne optimal gepflegt werden, was ebenfalls zur langen Lebensdauer der Versorgung beiträgt.
Da in vielen Fällen nur eine leichte Gaumenplatte nötig ist, bietet die Teleskopprothese einen angenehmen Tragekomfort. Bei einem günstigen Restbestand an eigenen Zähnen kann in einigen Fällen auch auf die Gaumenplatte verzichtet werden.
Teleskopprothesen sind ein hochwertiger Zahnersatz und seit langem Standard in Deutschland.
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